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9 Vietnam



DSC01583.aReise vom 18.April bis 3.Mai

 

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Tagebuch einer Reise durch Vietnam

 

19. April 2016
Der Riesenvogel Airbus 380, mit ca. 300 Passagieren an Bord, hebt pünktlich um
15 h MZ vom Frankfurter Flughafen ab Richtung Osten.

20.April
Die Zeit fliegt mit, denn nach 10 Std ist es bei der Ankunft in Hanoi schon 6 h morgens. Den Jetlag, auf Deutsch Zeitzonenkater, überbrücken mein Mann Michel und ich mit unserer deutschen Reisegruppe in unserer ersten Unterkunft, Hotel Sunway, mitten in Hanoi an einem herrlichen euro-asiatischen Frühstücksbuffet.

 

Der erste Eindruck auf der Straße ist das unglaublich quirlige Leben und hektische Treiben. Ein tropischer Regen prasselt in Strömen herab, aber niemand lässt sich dadurch DSC01426einschränken. Die unzähligen Motorrollerfahrer- und fahrerinnen, mit oder ohne Familie auf dem Sozi, haben sich lediglich in einen durchsichtigen dünnen Plastiküberzug gehüllt. Die Lastenträger-innen mit dem Joch über der Schulter streben schwer beladen den nächsten Markt an.

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Typische Wohnhäuser in Hanoi

 

 

Monumente der fast tausend Jahre alten Geschichte Hanois sind unsere ersten Ziele an diesem Vormittag:

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Literaturtempel

Den Literaturtempel gründete 1070 ein Kaiser zur Verehrung des Konfuzius, und 1076 wurde hier die erste Universität des Landes eingerichtet.

 

 

Vor dem Eingangstor genießen wir dort am Straßenrand die traditionelle vietnamesische würzige Nudelsuppe Phö in einer der unzähligen Garküchen.

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Beim Phô Essen

 

 

In der Nähe befindet sich die Ein-Säulen Pagode, das

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Einsäulentempel

Wahrzeichen von Hanoi. Verehrt wird hier die Göttin Quan Am, die dem kinderlosen Kaiser im Traum auf einer Lotosblüte sitzend ein Kind entgegen gehalten haben soll. Wenig später gebar ein Bauernmädchen dem Kaiser einen männlichen Nachkommen.

 

21. April
Heute fahren wir mit dem Bus in eine der bezauberndsten Gegenden Asiens und nehmen Quartier auf einem komfortablen aber urig ausgestatteten Schiff in der sagenumwobenen Halong Bucht. Wie Felsnadeln durchbrechen hier ca. 2000 Inselchen die Fluten des Golfs und erzeugen zu jeder Tageszeit eine anderes Traumpanorama. Man nennt sie auch die Bucht des untertauchenden Drachens.

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Halong Bucht

 

Eines der Inselchen erkunden wir in zauberhaft ausgeleuchteten Höhlengängen, die sich über Jahrtausende mit bizarren Tropfsteinen gebildet haben.

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Halong Bucht Tropfsteinhöhle

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Wasserpuppentheater

 

22. April
Die Rückfahrt nach Hanoi unterbrechen wir wieder bei strömenden Regen in einem kleinen Dorf, das Berühmtheit erlangte durch sein uraltes und sehr originelles Wasserpuppentheater.

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Schauspieler der Wasserpuppen

Die Spieler stehen im Wasser hinter der Bühne und lassen mit ihren holzgeschnitzten Figuren in einem Teich vor dem Vorhang bäuerliche Szenen aufführen, die teils dramatisch teils ironisch lustig die Gäste aus aller Welt erfreuen. Wir sitzen zum Glück überdacht im Trockenen.

 

 

Abends fliegen wir von Hanoi nach Danang und fahren zu unserer Unterkunft im
30 km entfernten historischen Hoi An.

 

23. April, Hoi An

Diese einzige mittelalterlich erhaltene und zum Teil originalgetreu wieder aufgebaute Stadt Vietnams ist Weltkulturerbe der UNESCO. Als einstige Seehandelsstadt war sie schon zur Zeit der Seidenstraße Treffpunkt vielfältiger Kulturen. Den Fluss überspannt z. B. eine japanische Brücke. Auffällige chinesische Tempel heben sich aus der historischen vietnamesischen Stadtkulisse hervor.

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Chinesischer Tempel in Hoi An

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Japanische Brücke in Hoi An

 

Wir schauen in einer Seidenmanufaktur vorbei und beobachten die Fadenspinnerei der lebenden Seidenraupen bis zur Herstellung eines Seidenstoffes.

 

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Lebende Seidenraupen

Seidenraupen im Cocon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24. April
Über den Wolkenpass mit herrlicher Aussicht aufs Meer geht die Fahrt heute nach Huê, in die alte Kaiserstadt. Darauf war mein Mann besonders gespannt, denn er verfolgt die Wurzeln seiner Vorfahren zurück bis zur kaiserlichen Familie der Nguyên. Die Nguyên Dynastie schuf hier nach dem Vorbild Pekings die Kaiser-Zitadelle, die architektonisch eindrucksvolle “Verbotene Stadt” .

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Die Kaiserzitadelle in Huê

 

Jetzt spüren wir aber die ungewohnten Temperaturen von 30 – 35 Grad während unserer Wanderungen zwischen den überwältigenden Tempeln und Toren der kaiserlichen Zitadelle.

Ich habe mir inzwischen den typischen vietnamesischen SAM_0748Hut besorgt, der in seiner konischen Form den Kopf luftig vor der tropischen Sonne schützt.

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Mausoleum des Kaisers Minh Mang

Eine weitere Bustour bringt uns  zum Minh Mang Kaisermausoleum mit seinen Prachtbauten, unter denen irgendwo das eigentliche Grab des Kaisers versteckt wurde. Den genauen Ort kennt niemand.

 

 

 

 

25. April

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Alte Hauptpost

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Kathedrale Notre Dame

Vom wunderschönen Hotel mit tropischem Charme in Hoi An, wo wir uns am Pool noch etwas erholt hatten, fliegen wir in die größte Stadt Vietnams, nach Saigon, das heute amtlich Ho-Chi-Minh-Stadt heißt.

Hier haben sich wohl die größten Veränderungen ereignet seit Kriegsende 1975. Herr Tùng, unser Reisebegleiter während des ganzen Aufenthalts in Vietnam, der in Greifswald hervorragend deutsch lernte, bereitete uns bereits auf eine Metropole vor, die sich in den letzten Jahren rasant entwickelt hat. Noch können wir die Architektur des französischen Kolonialstils in weiten Straßenzügen erkennen: viele kleine Cafés, die Oper, die von Gustave Eiffel entworfene alte Post, daneben die Kathedrale Notre Dame im neogotischen Stil, wo die katholischen Gläubigen, immerhin 14 % der Einwohner, sonntags den Gottesdienst besuchen können.

 

Der wirtschaftliche Boom ist in der neuen Skyline unübersehbar. Die heute 7 Millionen-Metropole hat ein Wirtschaftswachstum von bis zu 6 %, hohe Investitionen und eine niedrige Arbeitslosenquote von 2%. Derzeit entsteht ein 25 stöckiges energieeffizientes und ökogisches Deutsches Wirtschaftshaus im Zentrum der Stadt.

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Nächtliche Skyline von Saigon

 

 

Ein wenig ängstlich bewegen wir uns in den motorradüberfluteten breiten Straßen, in denen auf den ersten Blick keine rechte Verkehrsordnung herrscht. Die Überquerung eines Boulevards erfordert unseren ganzen Mut. Irgendwie achten aber Verkehrsteilnehmer und Fußgänger so aufeinander, dass es zu keiner Berührung kommt.

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Verkehr in Saigon

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Rooftop vom Hotel Rex

 

Wir schaffen es bis zum Rooftop im Restaurant auf der 15. Etage des noblen Hotel Rex und werden bei exotischem Cocktail und Kaiserrollen-Snack mit einem atemberaubenden Rundblick über die glänzenden Hochhäuser bis zum Saigon-Fluss belohnt.

 

26. April

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Reisfelder mit Bewässerung

 

Aus der Stadt heraus fahren wir ins ländlich üppige Mekongdelta. Es wird als die Kornkammer Vietnams bezeichnet. Zwar sind uns schon überall im Land die weiten fantastisch grünen Reisfelder aufgefallen, die mehrmals im Jahr abgeerntet werden.

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Reifer Reis kurz vor der Ernte

 

Bewässerte Reisfelder Abgeerntete und abgebrannte Reisfelder

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Verbrennen der abgeernteten Reisfelder

Wasserbüffel konnten wir auch noch einige sehen, aber moderne Maschinen sind für die große Landbevölkerung, man sagt 70 % der Einwohner, bei der Reisernte inzwischen schon sehr hilfreich. Im Süden sind die Bauern gerade dabei die abgeernteten Felder abzubrennen, um neue Anpflanzungen vorzubereiten.

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Wasserbüffel

 

Eine vier Monate lange Bewässerung durch kleine Abgrenzungsdämme garantiert die üppige Reisernte. Vietnam ist eines der weltweit wichtigsten Reisexportland geworden.

 

 

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Jackfrucht-Verkäuferin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leckere Früchte hängen an hohen Bäumen, die uns Herr Tùng erst erklären muss. Die Früchte des Jackbaums und des Durianbaum sind zur Zeit reif. Wir probieren mit Vorbehalt, aber sie schmecken prima.

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Sampans auf dem Mekong

 

 

 

 

 

 

Zum Mittagessen sind wir bereits auf einem Arm des Mekong, wo wir in kleinen Sampan-Booten ohne Motorgeräusch durch die herrliche Stille des Urwalds zu einer Fischerfamilie gestochert werden.

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Elefantenohrenfisch

 

 

 

 

Dort erwartet uns köstlich gegrillter und gewürzter Elefantenohrfisch, der in seiner ganzen Gestalt die Mitte der Tische ziert und mit Stäbchen langsam zerteilt wird.

 

 

 

 

Auf dem Wasserrückweg zum Hotel erleben wir noch mit kurzen Stopps bei kleinen Familienunternehmen einer Kokosnussverarbeitung und einer kleinen Ziegelei, das Alltagsleben einiger Deltabewohner.

 

27. April

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Verkäuferschiff auf dem Weg zum Markt

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Emsiger Handel

 

 

 

 

 

 

 

Bevor wir am Vormittag den Bus zum Flugzeug nach Kambodscha besteigen, reicht uns noch die Zeit für einen Boots-Ausflug zum schwimmenden Markt. Hier spielen sich alle Geschäfte auf dem Wasser ab. Unterwegs begegnen wir mit Früchten und Gemüse voll beladene Transportschiffchen, die heutzutage jedoch nicht mehr gerudert werden sondern alle motorisiert sind. An der zentralen Marktstelle wechseln Millionen von Dong in Scheinen, (1 € entspricht 20 000 Dong) die Besitzer. Zufriedene Kunden fahren zurück zu ihren Garküchen oder Marktständen in ihrer kleinen Stadt am Mekong.

Zum ersten Mal machen wir Bekanntschaft mit der Polizei, denn unsere Bootsfahrerin vergaß, unsere Gruppe mit Schwimmwesten zu versehen und bekommt von der Streife prompt einen Strafzettel verpasst.

 

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Herr Miès in Siem Reap

Ein neues Visum ist nötig, um kambodschanischen Boden zu betreten. Der sympathische kambodschanische Reiseleiter Herr Miès, der fabelhaftes deutsch spricht ohne jemals in Deutschland gewesen zu sein, empfängt uns in Siem Reap. Er wird uns durch die weitläufigen Tempelanlagen in Angkor begleiten.

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Apsara-Tänzerinnen

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Reliefabbildung einer Apsara-Tänzerin

Im Hotel bekommen wir beim Abendessen schon eine Vorahnung der fast Tausend Jahre alten Tradition der Khmer. Eine Vorführung der Apsara-Tänzerinnen, die in Kleidung und Bewegung die Reliefabbildung der Halbgöttinnen des Hinduismus nachahmen.
Eine alte kambodschanische Kultur wird vor unseren Augen lebendig. In glitzernden Kostümen und goldenem Kopfschmuck faszinieren die eleganten Tänzerinnen mit ihren komplizierten feinen Bewegungen der Hände und Finger. Der Aspara-Tanz ist eine einzigartige Erzählform alter Mythologien, der ursprünglich nur vor der Königsfamilie aufgeführt wurde.

 

28. April

Ein Höhepunkt unserer Ostasienreise ist die Erkundung der Tempelanlagen in Angkor.
Die Hitze setzt uns immer mehr zu. Komischerweise soll man hier in Kambodscha keine vietnamesischen Spitzhüte tragen, erfahren wir von unserem Reiseleiter. Ein neuer Sonnenhut muss also her. 40 Grad gefühlte Temperatur ist heute angesagt.

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Relief-Gesichter im Tempelturm

Wir nähern uns den in ihrer Architektur einzigartigen und weltberühmten Tempelanlagen aus dem Mittelalter. Entsprechend viele Touristen tummeln sich vor Ort. Unser klimatisierter Kleinbus entlässt uns am Tor des ersten Tempels.
Bei einer der aufdringlichen Straßenverkäuferinnen erstehe ich für 5 $SAM_0931
noch schnell einen neuen Hut.
Mühsam klettern wir in die Trümmer der fantastisch ziselierten Kunstwerke mit den unglaublich gut erhaltenen Statuen und Reliefs an den verbliebenen Mauern der untergegangenen Tempelstadt.

 

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vom Dschungel überwucherter Tempel

 

Über die Elefantenterrasse schleichen wir zum Jungle Tempel, der von mächtigen Baumriesen überwuchert ist, und wo zwischen uralten Wurzeln die Zeugnisse der meisterhaften Bauwerke wieder freigelegt wurden.

 

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Durststrecke bis zum Haupttempel Angkor Vat bei 40° C

Die berühmte Silhouette der Tempelanlage von Ankor Wat versetzt uns schließlich in unendliches  Staunen. Die Türme des Heiligtums, das den Göttern gewidmet  war, ragen wie gigantische  Kathedralen aus dem Urwald  empor. Hier fand vor ca. 1000 Jahren das Ritual statt, durch das der König sich mit der Gottheit identifizierte.

Erschöpft aber mit tiefen Eindrücken fallen wir am Abend in unsere Hotelbetten.

 

29. April

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Tuc-Tucs

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Tuc-Tuc Taxi

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Geldverdienen durch Rikscha-ziehen strengt sich heute kein einheimischer Jüngling mehr an. Eine Anzahl von Tuc-Tucs stehen nach dem Frühstück vor dem Hotel bereit, um uns in Zweier-Gruppen durch die Stadt zu fahren.

Das moderne, dem Tourismus angepassten Siem Reap zieht an uns vorbei.

 

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Buddhistisches Kloster mit Waisenhaus und Dokumentation über die Greueltaten der Roten Khmer

 

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Gebeine der Opfer der Roten Khmer

 

 

 

 

 

 

Ebenso wie ein friedliches buddhistisches Kloster,
das zur Zeit der grausamen Herrschaft der Roten Khmer eine entsetzliche Folter- und Hinrichtungsanlage war. Aufgetürmte Knochen und Schädel der Opfer sind in gläsernen Bauten ausgestellt.

Heute mausert sich das Regime, allerdings ganz langsam, zu einer akzeptablen Demokratie, erfahren wir von Herrn Miès.

Am Abend fliegen wir zum Abschiednehmen von Ostasien nach Vietnam zurück auf die idyllische Fischer/Badeinsel Phu-Quoc.

 

 

30. April, Phu-Quoc

Noch zwei Tage in Ostasien. Ideal zum Ausruhen von den anstrengenden Touren und zum Nachdenken über die vielen Erlebnisse ist dort das Strand-Resort, wo wir in kleinen Pavillons wohnen, umgeben von Palmen und anderen exotischen Gewächsen. Baden im Pool oder im glasklaren wellenlosen Meer mit angenehmen Wassertemperaturen geben uns noch ein wenig Urlaubsatmosphäre.

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Sonnenuntergang auf Phu Quoc

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Badestrand von Phu Quoc

                                                                     

 

 

 

 

 

1.Mai

Eine kleine Inselerkundung erlauben wir uns aber doch. Ein vietnamesischer Chauffeur fährt uns mit einem Kleinbus zu einer Nuoc-Mam Firma, ein Ort der berühmten Fischsaucenproduktion.

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Nuoc Mam Produktion

Mein Mann kann uns zum Glück dolmetschen, damit wir die Erklärungen mitbekommen. Wir fahren ein Stück weiter zu einem in ein Museum umgewandeltes Gefängnis der französischen Kolonialmacht. Die realistische szenische Darstellung des Gefangenenalltags ist unglaublich grausam und schwer zu verkraften. Man denkt an Guantanmo oder an Robben Island.DSC02393

 

 

 

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Der weiße Strand

 

Schöner ist die nächste Station am “weißen Strand” mit Sand so weiß wie Schnee, wo sich hauptsächlich einheimischen Familien zum sonntäglichen Badevergnügen treffen.

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Pfefferernte in Phu Quoc

Einen interessanten Stopp machen wir noch bei einer Pfefferfarm. Wir sind also dort, wo der Pfeffer wächst, nämlich an ziemlich hohen Stauden. Man könnte die Anpflanzung für ein Hopfenfeld halten. Wir dürfen die Pfefferkörner direkt von der Pflanze weg probieren, grüne und rote. Ziemlich scharf auf der Zunge. Im Straßenshop des Bauernhofs erstehen wir natürlich einige Pfeffersäckchen als Mitbringsel.

 

 

2.Mai

Heute heißt es Abschied nehmen von Vietnam.

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Letztes Frühstück am Strand

Unsere Kleidung müssen wir schon an europäische Temperaturen anpassen, denn 30 Stunden lang werden wir kein Bett mehr sehen. Eine Pause gibt es noch in Hanoi bis zum Abflug um 23 Uhr. Ein wenig Flanieren in der Altstadt, ein Besuch des bekannten Frauenmuseums passen noch in den Zeitplan. Die Hitze ist jetzt schier unerträglich und ein wenig Vorfreude auf das heimische Wetter kommt auf.

 

3. Mai

6 h Ankunft am Flughafen Frankfurt mit einem gewaltigen Jetlag und unendlicher Müdigkeit, aber fantastischen Erinnerungen an eine grandiose Reise.

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